Berchtesgadener Hochthronsteig am 06.06.2010
Zu der schon seit längerer Zeit geplanten Klettersteigexkursion mit Ines und dem Ralf haben sich ganz spontan noch Sabine, Bine und der Rup angeschlossen. Nachdem wir Freitag und Samstag alle ausreichend mit dem Bike unterwegs gewesen sind, war dies dann am Sonntag genau das richtige Kontrastprogramm.
Bei allerbestem Wetter starteten wir also gemeinsam vom Parkplatz Roßboden in Hinterettenberg.
Trotz morgendlicher Trägheit brachten wir den Aufstieg zum Scheibenkaser schnell hinter uns. Bei sommerlicher Hitze und Wahnsinns Ausblick legten wir dort die erste Pause ein. Beim Blick auf die vor uns liegende Wand waren dann bei einigen „Teilnehmern“ motivierende Worte notwendig. Ausreden wie „ich hab meinen Gurt vergessen“ und dergleichen wurden einfach ignoriert.
Daten zum »Berchtesgadener Hochthronsteig« (Topo von bergsteigen.at)
Schwierigkeit: C/D
Wandhöhe: 400m
Klettersteiglänge: 600m
Exposition: Süd-Ost … bis nachmittags direkt in der Sonne
Einstiegshöhe: ca. 1580m
erreichter Gipfel: Berchtesgadener Hochthron (1.973m)
Die erste Überraschung … es ging fast ohne Schneeberührung bis zum Anseilplatz und zum Einstieg … es war also auch für Ines und mich eine (Sommer-)Erstbegehung.
Nach ersten Startschwierigkeiten ging es dann doch recht gut voran. Während Ines und Bine sich ein Wettrennen bis zum Ausstieg lieferten, kämpfte ich mich mit der „Rennradfraktion“ Stufe um Stufe nach oben. Mit aufbauenden Worten, dummen Sprüchen und vorbildlicher Teamarbeit meisterten wir zu viert auch die schwierigeren Stellen. Auch wenn wir an dem Tag nicht unbedingt die schnellsten waren, hatten wir sicherlich den größten Spaß.
Das schlechte Wetter der vergangenen Tage bzw. Wochen war vergessen. Vom Schnee war bis zum Gipfel fast nichts mehr zu sehen. Keine Randkluft am Einstieg … die „Schluchtrampe“ komplett aper und die Gipfelwechte praktisch nicht vorhanden. Zudem war auch der obere Teil fast staubtrocken. Momentan also perfekte Bedingungen.
Nach kurzer Gipfelrast verlegten wir dann hinüber zum Stöhrhaus, wo es Kaffee, Kuchen, Radler und einen spendierten Schnaps von unserem Rheinländer gab (DANKE nochmals Ralf).
Auf dem Normalweg [417/466] ging es zurück zum Scheibenkaser. Weiterer Abstieg zum Parkplatz wie Aufstieg.
Fazit:
Super Truppe – bestes Wetter – perfekte Bedingungen im Steig … und ich denke mal, dass alle riesig Spaß hatten (einige vielleicht zeitweise etwas weniger).
Fundstellen im WWW:
Touristinfo Marktschellenberg
DAV Berchtesgaden
Info-Flyer (.pdf)
TOPO von bergsteigen.at
Hier noch ein paar Impressionen:
Sabine kämpft …
Ralf genießt die Aussicht …
Ines und Bine sind schon weg …
In der Schluchtrampe …
Posing im Fotoquergang …
Ralf in action …
Am Ausstieg …