{"id":376,"date":"2009-08-21T20:00:57","date_gmt":"2009-08-21T19:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/?p=376"},"modified":"2013-10-13T07:59:08","modified_gmt":"2013-10-13T06:59:08","slug":"ilmspitze-am-18-08-2009","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/2009\/08\/21\/ilmspitze-am-18-08-2009\/","title":{"rendered":"Ilmspitze am 18.08.2009"},"content":{"rendered":"<p>Um mal wieder ein paar Klettersteige bzw. Gipfel auf unserer Wunschliste abhaken zu k\u00f6nnen war ich zusammen mit Ines f\u00fcr ein paar Tage im \u00bb<a href=\"http:\/\/www.stubai.at\">Stubai<\/a>\u00ab.<\/p>\n<p>Als erstes stand die Ilmspitze (2.692m) auf unserem Programm. Fr\u00fch morgens ging es mit dem Auto ins <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gschnitztal\">Gschnitztal<\/a>. <\/p>\n<p><strong>Startpunkt der Tour:<\/strong><br \/>\ngro\u00dfer Wanderparkplatz hinter dem Gasthaus Feuerstein.<\/p>\n<p><strong>Rahmendaten zum Ilmspitz-Klettersteig:<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.stubai.at\/scms\/media.php\/10856\/TOPO_Ilmspitz_Klettersteig.pdf\">Topo von bergsteigen.at<\/a>)<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Schwierigkeit:<\/span><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Wandh\u00f6he:<\/span><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Klettersteigl\u00e4nge:<\/span><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Exposition:<\/span> S\u00fcd-West<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Einstiegsh\u00f6he:<\/span><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">erreichte(r) Gipfel:<\/span> Kalkwand (2.564m), Ilmspitze (2.692m)<\/p>\n<p>Laut Wegweiser stand uns nun ein ziemlich steiler Aufstieg bis zur <a href=\"http:\/\/www.innsbrucker-huette.at\">Innsbrucker H\u00fctte<\/a> bevor \u2026 1.100 Hm auf 3,5 km \u2026 und das in der prallen Vormittagssonne.<\/p>\n<p>Ziemlich durchgekocht an der H\u00fctte angekommen, reservierten wir erstmal ein Lager f\u00fcr die Nacht und machten eine kurze Pause auf der Sonnenterrasse.<\/p>\n<p>Frisch gest\u00e4rkt ging es dann nur noch mit dem notwendigsten Gep\u00e4ck Richtung Ilmspitze. Der knapp einst\u00fcndige Zustieg f\u00fchrt durch eine faszinierende Felsszenerie, die \u201eDolomiten-Feeling\u201c aufkommen l\u00e4sst. Die am Weg liegende Kalkwand (2.564m) sollte man beim Hinweg noch mitnehmen, da man beim R\u00fcckweg sicherlich keine Lust mehr auf ein paar extra H\u00f6henmeter hat.<\/p>\n<p>Wenn man an der kleinen Wetterschutzh\u00fctte am Einstieg steht und sich die Wand anschaut, denkt man im ersten Moment, dass das sicherlich eine anstrengende und harte Nummer wird \u2026 dem ist aber nicht so \u2026 wenn man erst einmal die steile Einstiegswand \u00fcberwunden hat, kann man sich auf viele abwechslungsreiche nicht allzu schwierige Abschnitte freuen. Im Steig gewinnt man rasant an H\u00f6he, wobei man durch die vielen B\u00e4nder und Schluchten doch l\u00e4nger unterwegs ist, als zun\u00e4chst vermutet.<\/p>\n<p>Die letzten gut 60 H\u00f6henmeter gehen dann eigentlich nur noch direkt nach oben bis in einen steilen Kamin, der auf den Gipfel f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vom Gipfel hat man dann einen grandiosen Ausblick. Man sollte sich die Brotzeit dort oben richtig schmecken lassen, aber nicht ganz abschalten, da noch ein durchaus anspruchsvoller Abstieg bevorsteht.<\/p>\n<p>Die ersten Meter geht es auf dem Anstiegsweg nach unten bis zu dem gro\u00dfen roten Hinweis \u201eABSTIEG\u201c \u2026 die Buchstaben sind so gro\u00df geschrieben, das man es \u00fcberhaupt nicht erkennen kann, was da geschrieben steht, wenn man davor steht. Man folgt also dieser Markierung. Es geht zun\u00e4chst auf schmalen ungesicherten B\u00e4ndern weiter abw\u00e4rts bis in eine Ger\u00f6llrinne, dann wieder etwas aufw\u00e4rts daf\u00fcr gesichert. Ein Highlight im Abstieg ist sicherlich ein fast 20 Meter hoher senkrechter Pfeiler, der nur mit Eisenb\u00fcgel (kein zus\u00e4tzliches Sicherungsseil) gesichert ist \u2026 auf den letzten Metern findet man dann nur noch vereinzelt ein paar Eisenstifte als Abstiegshilfe. Danach ist dann nochmals volle Konzentration gefragt \u2026 es geht ohne Sicherungen weiter steil bergab durch \u201eloses Gebr\u00f6sel\u201c \u2026 zu wenig um sauber Abfahren zu k\u00f6nnen \u2026 zu viel um anst\u00e4ndig Halt zu finden. Zuletzt geht es dann noch auf sehr schmalem Pfad wieder einige Meter aufw\u00e4rts bis zur Holzh\u00fctte am Einstieg.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Innsbrucker H\u00fctte ging es auf gleichem Weg, wie wir gekommen sind.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nInsgesamt eine wundersch\u00f6ne Tour, die man unbedingt einmal gemacht haben muss. Eine \u00dcbernachtung auf der Innsbrucker H\u00fctte ist jedoch anzuraten \u2026 nicht nur wegen dem leckeren Kaiserschmarrn. Ich h\u00e4tte zumindest am gleichen Tag keine 1.100 Hm mehr absteigen wollen, was vielleicht auch daran lag, dass es trotz bew\u00f6lktem Himmel teilweise extrem hei\u00df war.<\/p>\n<p><strong>Noch ein Tipp:<\/strong><br \/>\nDer Klettersteig bekommt erst ab mittag Sonne ab (Exposition S\u00fcd-West).<\/p>\n<p>Tom<\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 5px 5px 0;float:left;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/2009\/08\/21\/ilmspitze-am-18-08-2009\/\" send=\"false\" layout=\"button_count\" width=\"400\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"like\" colorscheme=\"dark\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um mal wieder ein paar Klettersteige bzw. Gipfel auf unserer Wunschliste abhaken zu k\u00f6nnen war ich zusammen mit Ines f\u00fcr ein paar Tage im \u00bbStubai\u00ab. 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