{"id":1732,"date":"2012-07-01T22:00:14","date_gmt":"2012-07-01T21:00:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/?p=1732"},"modified":"2013-10-13T07:57:12","modified_gmt":"2013-10-13T06:57:12","slug":"larmstange-am-01-07-2012","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/2012\/07\/01\/larmstange-am-01-07-2012\/","title":{"rendered":"L\u00e4rmstange: \u00bbNordkante\u00ab (IV+) am 01.07.2012"},"content":{"rendered":"<p>Da uns am Wochenende niemand zu einer k\u00fchlenden Hochtour begleiten wollte und wir nach der Klettertour am Freitag auch nicht wirklich den n\u00f6tigen Antrieb hatten, gab es am Samstag ausnahmsweise mal einen Ruhetag. Daf\u00fcr starteten wir heute voller Motivation zu einer Bike- & Climb-Tour ins Zillertal.<\/p>\n<p>Start mit dem MTB war am \u201aParkplatz 2\u2018 der Hintertuxer Gletscherbahnen. Die Auffahrt \u00fcber die Bichlalm geht zun\u00e4chst nur m\u00e4\u00dfig ansteigend durch schattigen Wald. Ab der Bichlalm dann zunehmend mehr Sonneneinstrahlung und auch immer steiler werdend zur Sommerbergalm (2.100m). Bis hierher k\u00f6nnte man auch mit der Bahn auffahren (Berg-\/Talfahrt 10,- \u20ac; Stand: 2012).<\/p>\n<p>Nach der Sommerbergalm folgt eine kurze Steilabfahrt mit anschlie\u00dfender Qu\u00e4lerei zum bereits weithin sichtbaren Bike-Depot an der letzten Kehre vor der L\u00e4rmstange. Schwitz & Schnauf. Jetzt sind wir eh schon \u00fcber 2.000m, aber bereits am Vormittag hat es \u00fcber 24\u00b0C hier oben. Nicht zu fassen!<\/p>\n<p>Am Gletscherbach links der aufgefahrenen Kehren kann man, wenn n\u00f6tig, nochmals seine Getr\u00e4nkeflaschen auff\u00fcllen. Dann geht es \u00fcber die Gletschermor\u00e4ne (Trittspuren) hinauf bis zu deren Ende (rechts gro\u00dfer Felsblock). Den steilen Hang zur rechten, immer den einfachsten \u201aWeg\u2018 suchend in mehreren Kehren hinauf bis zum Einstieg der Nordkante. Diesen zieren bereits zwei Bohrhaken.<\/p>\n<p>Vom Einstieg geht es in anregender Kraxelei [305m, 11 SL, IV+] immer der wilden Gratkante folgend von Bohrhaken zu Bohrhaken aufw\u00e4rts. Die St\u00e4nde sind alle mit zwei Bohrhaken versehen; teilweise mit Bandschlinge gekennzeichnet. Am Stand nach der 9. SL (laut Topo) findet sich sogar ein Kettenstand. Die Route wurde sehr sch\u00f6n saniert; zus\u00e4tzliche Absicherung nicht notwendig, auch wenn die Hakenabst\u00e4nde mal etwas weiter sind; Bohrhaken stecken genau da, wo es auch notwendig ist. Der Fels ist fester, als es zun\u00e4chst den Anschein macht; trotzdem ist aber Vorsicht geboten, es findet sich auch viel loses Zeug am Grat.<\/p>\n<p>In der letzten L\u00e4nge links an der Kante darf man ruhig auch mal einen Blick hinab \u00fcber die Ostwand werfen. Herrlich steiler Tiefblick :-)).<\/p>\n<p>Am Gipfelblock findet sich dann nochmal ein Stand mit zwei Bohrhaken (f\u00fcr was auch immer?). Dies hat uns nur verwirrt und wir sind nicht wie beschrieben auf die Westseite zur Gipfelrinne gequert, sondern von diesem Stand die gedachte Rinne direkt hinauf zum Gipfel auf 2.686m. Das war dann seilfrei und ohne Sicherung fast mit die schwerste L\u00e4nge der Tour ;-)<\/p>\n<p>Der unmarkierte Gipfel bietet einen sch\u00f6nen Rundumblick und l\u00e4dt bei sch\u00f6nem Wetter noch zur gem\u00fctlichen Brotzeit ein.<\/p>\n<p>Im Abstieg ging es dann aber die \u201arichtige\u2018 Rinne auf der S\u00fcd-West-Seite hinab. Leicht sichtbaren Pfadspuren folgten wir dann weiter in einen Kessel und von dort weiter zum Kaserer Schartl, wo ein markierter Weg unterhalb der Frauenwand zur\u00fcck zum Bike-Depot f\u00fchrt.<\/p>\n<p>MTB-Abfahrt wie Auffahrt. Lediglich kurz vor der Sommerbergalm gibt einen steilen Gegenanstieg ( die letzten 50 Meter f\u00fcr uns nicht fahrbar; schieben!) \u2026 dann aber flotte Abfahrt bis zum Parkplatz.<\/p>\n<p>Dem nahenden Unwetter sind wir mal wieder knapp entkommen. Timing ist einfach alles.<\/p>\n<p>Tom.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Informationen:<\/span><br \/>\n\u2014 <\/strong><a href=\"http:\/\/www.bergsteigen.at\/de\/touren.aspx?ID=2336\">http:\/\/www.bergsteigen.at<\/a><br \/>\n<strong>\u2014 <\/strong><a href=\"http:\/\/www.riesner.at\/Weblog\/?p=4540\">http:\/\/www.riesner.at<\/a><br \/>\n<strong>\u2014 <\/strong><a href=\"http:\/\/www.hintertuxergletscher.at\">http:\/\/www.hintertuxergletscher.at<\/a><\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 5px 5px 0;float:left;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"http:\/\/www.faszination-klettersteig.de\/wordpress\/2012\/07\/01\/larmstange-am-01-07-2012\/\" send=\"false\" layout=\"button_count\" width=\"400\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"like\" colorscheme=\"dark\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da uns am Wochenende niemand zu einer k\u00fchlenden Hochtour begleiten wollte und wir nach der Klettertour am Freitag auch nicht wirklich den n\u00f6tigen Antrieb hatten, gab es am Samstag ausnahmsweise mal einen Ruhetag. 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